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Autobahn 33 in Nordrhein-Westfalen


Die Ostwestfalen-Autobahn

In Ostwestfalen ist sie die bedeutende Verbindung von Nord nach Süd. Die A33 verbindet die Oberzentren Osnabrück, Bielefeld und Paderborn.

Quer zu den überregional wichtigen Ost-West-Autobahnen A30, A2 und A44 verbindet sie diese bedeutsamen Wirtschafts- und Landschaftsräume untereinander, darüber hinaus über diese Anbindungen an das Autobahnnetz auch Thüringen und Sachsen mit Nordwestdeutschland und den Niederlanden.

Bis Mitte der 1990er Jahre wurde sie weitgehend fertig gestellt, doch noch immer bleibt eine Lücke von 26 Kilometern. Vor allem in Halle (Westfalen) muss der Verkehr sich auf der B68 durch die Stadt quälen. Die Belastung durch Lärm und Abgase wie auch durch Unfälle ist enorm. Der angefangene Lückenschluss soll damit ein Ende machen.


Streckenverlauf in Nordrhein-Westfalen

  • (15) AS Borgholzhausen B476
  •   [Unterbrechung der Autobahn]
  • (21) AK Kreuz Bielefeld A2
  • (22) AS Schloß Holte-Stukenbrock
  • (23) AS Stukenbrock-Senne
  • (24) AS Paderborn-Sennelager
  • (25) AS Paderborn-Schloß Neuhaus B64
  • (26) AS Paderborn-Elsen B1
  • (27) AS Paderborn-Zentrum B1, B64, B68
  • (28) AS Paderborn-Mönkeloh
  • (29) AS Borchen
  • (30) AS Borchen-Etteln
  • (31) AK Kreuz Wünnenberg-Haaren A44
  •   Übergang in die B480

Geschichte

Die A33 wurde in den 1960er Jahren als Ersatz für die Bundesstraße 68 geplant. Die Region Osnabrück sollte eine leistungsfähige Verbindung mit Ostwestfalen bis zur A44 (Dortmund - Kassel) erhalten. Zeitweise war ein weiterer Ausbau nach Norden zum Anschluss an die A1 bei Bramsche vorgesehen.

Die Bauarbeiten begannen in den späten 1970er Jahren. Von 1980 bis 1983 wurden mehrere Abschnitte vor allem im Raum Paderborn fertig gestellt. Weitere Freigaben in den Jahren 1989 bis 1993 ermöglichten den Anschluss der A33 sowohl im Süden an die A44 (Kreuz Wünneberg-Haaren) wie auch im Norden an die A2 (Kreuz Bielefeld).

Auch die niedersächsische Teilstrecke ist seit 1996 weitgehend komplett. Seitdem kommt der Weiterbau nur noch langsam voran; im Jahre 2001 wurde nur noch der vier Kilometer lange Abschnitt zwischen Dissen-Süd (Niedersachsen) und Borgholzhausen (Nordrhein-Westfalen) fertig gestellt. Von dort bis zum Kreuz Bielefeld besteht immer noch eine Lücke von 26 Kilometern.


Links und rechts der Autobahn

Die A33 begleitet den Höhenzug des Teutoburger Waldes auf seiner Südseite und kommt bei Borgholzhausen nach Nordrhein-Westfalen. Zur Zeit noch nach wenigen Autobahnkilometern unterbrochen, wird sie an Halle (Westfalen) und Steinhagen vorbei führen.

Kurz darauf erreicht sie Bielefeld, die größte Stadt in Ostwestfalen-Lippe. Bei Schloß Holte-Stukenbrock verlässt sie den Kamm des Teutoburger Waldes und durchquert die Heidelandschaft der Senne, die zur Zeit noch von einem ausgedehnten Militärübungsplatz geprägt wird, in Zukunft aber wichtigster Bestandteil des beschlossenen Nationalpark Senne-Egge sein wird.

Weiter führt die A33 an der alten Bischofsstadt Paderborn vorbei und erreicht beim Kreuz Wünnenberg-Haaren die A44 (Dortmund-Kassel).